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Biotechnologie / Life Sciences Aktuell

Hier finden Sie alle neuen Veröffentlichungen unseres Internetportals, chronologisch nach Datum geordnet. Wenn Sie sich speziell für Wirtschaftsnachrichten oder Nachrichten aus der Wissenschaft interessieren, finden Sie diese als Auswahl in den entsprechenden Rubriken rechts in der Navigation. Nachrichten aus Politik, Netzwerken, dem Förderumfeld, zur Ausbildung oder zur aktuellen Gesetzgebung finden Sie in der Rubrik Umfeld.



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Das Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel organisierte mit seinem Kooperationspartner dem Lebensmittelcluster Oberösterreich erstmalig eine Unternehmerreise für Netzwerkpartner nach Linz (Österreich) vom 4. bis 5. Juni 2013.


Das Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel unterstützt das Konsortium FUSIONS (Food Use for Social Innovation by Optimising Waste Prevention Strategies). Das Projekt hat das Ziel die Menge an Lebensmittelabfällen in der Europäischen Union signifikant zu reduzieren.

Je nach Lichtbedingungen entwickeln sich genetisch identische Pflanzen sehr verschieden. Im Dunkel streckt sich die Pflanze in die Länge, um das für die Photosynthese benötigte Sonnenlicht zu erreichen. Gelingt dies, wechselt sie zu einem anderen Entwicklungsprogramm, sie ergrünt und baut den Photosyntheseapparat auf. Prof. Dr. Andreas Hiltbrunner von der Universität Freiburg möchte wissen, wie der durch Licht ausgelöste Übergang zwischen den beiden Entwicklungsprogrammen reguliert wird. Zusammen mit Partnern will er evolutionäre Schlüsselfaktoren ergründen, wie Lichtwahrnehmung und das daraus resultierende Wachstum in Pflanzen entstanden sind.

Vom 8. bis 10. Oktober 2013 findet in Hannover die BIOTECHNICA, die europäische Leitmesse für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik, statt. Auch in diesem Jahr organisiert die BIOPRO wieder den baden-württembergischen Gemeinschaftsstand und bietet im Rahmen eines Wettbewerbs eine günstige Präsentationsmöglichkeit für bahnbrechende Firmengründungen an. Bewerbungen können bis zum 3. Juli 2013 eingereicht werden.

Rohkost ist beliebt und gesund – solange sie nicht wie bei den Sprossen und Keimlingen beim EHEC-Ausbruch 2011 mit Krankheitserregern kontaminiert ist. Wie das Infektionsrisiko der Verbraucher durch verzehrfertiges Gemüse und Salate minimiert werden kann, untersuchen Forscher der Universität Hohenheim.

Ziel des neuen großen Kooperationsprojektes SPARTA ist die Entwicklung adaptiver, intelligenter und flexibel erweiterbarer Softwaresysteme für eine verbesserte Strahlentherapie von Krebskrankheiten. Maßgeblich daran beteiligt ist das Heidelberger Institut für Radioonkolologie HIRO, ein Zusammenschluss aller in Heidelberg auf dem Gebiet der Strahlentherapie tätigen Institutionen.

Arzneimittel, deren Wirkstoffe mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen hergestellt werden, standen unter anderem im Mittelpunkt des regionalen Branchentreffens “UNI meets Pharma”. Mehr als 130 Vertreter der Gesundheitsforschung und –Industrie vom Bodensee diskutierten auf Einladung des Netzwerks BioLAGO, das in diesem Jahr sein 5-jähriges Bestehen feiert. Der Verbund bringt Wissenschaftler und Unternehmen zusammen. Seit seiner Gründung wurden bereits über 75 Kooperationsprojekte auf der bodenseeweiten Plattform erfasst, begleitet und initiiert.

Der Ausbau von Studienplätzen für Masterstudierende in Baden-Württemberg kommt voran. Die Landesregierung hat die erste Tranche für das Ausbauprogramm „Master 2016“ freigegeben. Damit werden zum kommenden Wintersemester rund 3.000 Studienanfängerplätze in Master-Studiengängen neu angeboten. Der Schwerpunkt des Ausbaus liegt in den stark nachgefragten MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Sie sind die älteste bekannte Lebensform, denn es gibt sie seit etwa drei Milliarden Jahren auf unserem Planeten: Cyanobakterien. Sie sind demnach recht ursprüngliche Organismen und wahrscheinlich ziemlich primitiv – oder etwa nicht? Die Freiburger Wissenschaftler Stefan Kopfmann und Prof. Dr. Wolfgang Hess vom Institut für Biologie III haben herausgefunden, dass die im Volksmund auch als Blaualgen bezeichneten Bakterien einen äußerst geschickten Selektionsmechanismus entwickelt haben, der unter anderem das Überleben der Kolonie gewährleistet. Dafür begehen einzelne Individuen auch mal Selbstmord.

Die Entwicklung des Kindes kann schon im Mutterleib durch Schadstoffe aus Umwelt, Lebensmitteln und Medikamenten beeinträchtigt werden, denen die Mutter ausgesetzt ist. Um solche Schädigungen des Kindes vermeiden zu können, sind aussagekräftige Toxizitätstests unerlässlich. Die Konstanzer Biologin Dr. Tanja Waldmann entwickelt solche Testsysteme mit humanen embryonalen Stammzellen, was zu verbessertem Verbraucherschutz und gleichzeitig weniger Tierversuchen in der Toxikologie beiträgt.

Die Sieger des 48. Bundesfinales von Jugend forscht stehen fest. Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e.V. und der Bayer AG. Der Gewinner des Preises für die beste interdisziplinäre Arbeit im Bereich Biologie und die Bundessieger im Bereich Arbeitswelt kommen aus Baden-Württemberg.

Das Förderprogramm richtet sich an ProfessorInnen an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Durch die Fördermaßnahme soll der akademische Mittelbau dieser Einrichtungen gestärkt werden. Hierfür stehen für drei Jahre Fördermittel im Umfang von jährlich 2 Mio. Euro zur Verfügung, die für Forschungsmitarbeiter eingesetzt werden können. Anträge können bis zum 9. Juli 2013 eingereicht werden.

Um die Forschungsaktivitäten der Hochschulen für angewandte Wissenschaft in der Zukunft quantitativ und qualitativ zu steigern, sowie den Wissens- und Technologietransfer mit den Unternehmen nachhaltig zu unterstützen, bedarf es einer adäquaten Infrastruktur wie z.B. Forschungsflächen und Forschungsgeräten. Durch diese Fördermaßnahme soll die Geräteausstattung dieser Einrichtungen gestärkt werden. Anträge können bis spätestens 9. Juli 2013 eingereicht werden.

Brasilien baut als aufstrebendes Schwellenland sein Wissenschafts- und Innovationssystem kontinuierlich aus. Deutschland arbeitet seit über 40 Jahren erfolgreich mit diesem südamerikanischen Partner zusammen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung Brasiliens als Forschungsstandort soll die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit weiter intensiviert werden. Projektskizzen können bis spätestens 26. Juli 2013 eingereicht werden.


Das Zusammenspiel von Proteinen und der RNA ist ein zentraler Faktor bei der Regulation der Genexpression. Durch den Einsatz von Proteinen mit maßgeschneiderten chemischen Funktionen können diese Protein-RNA-Wechselwirkungen gezielt beeinflusst und im Zellinneren untersucht werden. Der Chemiker Moritz Schmidt befasst sich im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universität Konstanz mit der Einführung solcher Funktionen in Proteine durch den Einbau von nichtnatürlichen Aminosäuren. Er hat eine Technik entwickelt, mit der über rotes Licht zeitlich und räumlich kontrolliert Proteine mit ihren RNA-Bindungspartnern verknüpft werden können.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stärkt mit 9 Mio. Euro die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das Geld fließt in zwei neue Programme, um den akademischen Mittelbau zu stärken und eine bessere Geräteausstattung zu ermöglichen.

Die Lebensmittelanalytik der nahen Zukunft will nicht nur Spuren eines Mykotoxins oder den Gehalt eines einzelnen Nährstoffs wie Vitamin C nachweisen können. Der Anspruch ist umfassender: „Wir wollen die Wirkung von Lebensmitteln verstehen“, sagt Prof. Sabine Kulling vom Max Rubner-Institut in Karlsruhe. Wie auch in anderen Bereichen der Lebenswissenschaften gilt Metabolomics als Schlüsseltechnologie für die Forschung zu Fragen der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln.

Schlaganfall ist eine der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt und in Deutschland die häufigste Ursache für mittlere und schwere Behinderungen. Mit CereFLux entwickelt PD Dr. Thomas Gisler von der Universität Konstanz eine neue Methode, mit welcher der Blutfluss im menschlichen Gehirn innerhalb weniger Sekunden und ohne Kontrastmittel gemessen wird. Das Verfahren verwendet harmloses Laserlicht und ist, anders als herkömmliche Methoden, portabel und erlaubt den Einsatz in engen Umgebungen.

Das Bakterium Rhodospirillum rubrum zieht schon seit Langem das Interesse von Biotechnologen auf sich. Denn es eignet sich unter anderem zur Herstellung großer Mengen von Farbstoffen. Nun untersuchen der Mikrobiologe Hartmut Grammel von der Hochschule Biberach und Wissenschaftler vom Magdeburger Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, ob man das Bakterium auch zur Fixierung von Kohlenstoffdioxid nutzen kann. Das Fernziel: die zellfreie und energiearme Produktion organischer Wertstoffe mit Hilfe bakterieller, CO2-verbrauchender Enzyme.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung die Zusammenarbeit zwischen Europa und Indien im Rahmen des europäisch - indischen Netzwerkes New INDIGO. Anträge sind bis spätestens 23. August 2013 einzureichen.



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